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(Quelle: Tobias Koch)

Gegenzölle mit Verhandlungsangeboten verbinden

Deutschland und die EU stehen für den Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen

Zu den Zollerhöhungen der USA erklärt Thomas Silberhorn, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für transatlantische Beziehungen:

„Die neuen Zölle der USA belasten die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen erheblich und beeinträchtigen die Planungssicherheit für Unternehmen. Diese Maßnahmen verteuern unsere Exporte und bremsen das wirtschaftliche Wachstum auf beiden Seiten des Atlantiks.

Die EU-Kommission muss nun entschlossen und besonnen handeln, um die strategischen Wirtschaftsinteressen der EU zu wahren. Dazu werden Gegenzölle nicht vermeidbar sein. Sie müssen flexibel gehandhabt und mit einem Verhandlungsangebot verbunden werden. Das vorrangige Interesse Deutschlands und der EU ist es, Zölle und Handelshemmnisse abzubauen.

Die USA sind Deutschlands wichtigster Handelspartner mit einem Handelsvolumen von 253 Milliarden Euro im Jahr 2024. Deutschland ist zugleich einer der größten bilateralen Handelspartner der USA mit einem Handelsvolumen von 213 Milliarden Euro im Jahr 2024. Der transatlantische Handel bleibt daher von herausragender Bedeutung für uns und die USA.“